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Kinder aus glücksspielsuchtbelasteten Familien: Situation, Folgen, Hilfen

Datum: 08.10.2021
Referenten: Prof. Michael Klein und Laura Fischer

„Wir hatten nie Geld, weil mein Papa alles in seine verschiedenen Glücksspiele investiert hat. Zeit hat[te] er auch nie und war ständig gereizt. [Ich] hatte nie das Gefühl, dass er mich nicht wirklich liebt so wie andere Väter ihre Kinder lieben“ (w, 25 Jahre). „Es wäre gut gewesen uns [Kindern] zu erklären was passiert ist und was passiert, sowohl professionell als auch familienintern.“ (w, 23 Jahre). Diese Aussagen von Kindern glücksspielsüchtiger Eltern stehen im direkten Gegensatz zu dem von suchtkranken Eltern tausendfach geäußerten Satz: „Mein Kind hat nichts gemerkt“
Viele Kinder von glücksspielsuchterkrankten Eltern wachsen in einer dysfunktionalen Umgebung auf, die ihr Leben nicht nur im Kinder- und Jugendalter, sondern auch im Erwachsenenalter maßgeblich prägt. So haben Kinder aus suchtbelasteten Familien ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung einer eigenen Suchterkrankung und weiterer psychischer, somatischer und sozialer Probleme. Sie stellen in der Gesellschaft keine Randgruppe dar und ihre Belange, u.a. die Förderung der psychischen Gesundheit, verdienen große Aufmerksam in der öffentlichen Gesundheitsversorgung und Präventionslandschaft.
Im Rahmen des Seminars wird der internationale Forschungsstand sowie aktuelle Forschungsergebnisse einer explorativen Befragungsstudie bei Kindern aus glücksspielsuchtbelasteten Familien aus Deutschland vorgestellt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Auswirkungen der elterlichen Glücksspielsucht auf die Familie und das Kind, Ressourcen und Resilienz, den Hilfebedarfen und der Inanspruchnahme von Hilfsangeboten der Kinder. Auf Basis dieser Evidenz werden Handlungsempfehlungen für die klinische Praxis und Anforderungen an eine gelingende und effektive Präventionsarbeit mit der spezifischen und bislang unterversorgten Zielgruppe praxisnah diskutiert.

Termin: 08.10.2020, 09.00 – 12.30 Uhr

Teilnahmepunkte für landesgeförderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in NRW: 2

Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist für Personen aus NRW kostenfrei. Für Personen außerhalb von NRW beträgt die Gebühr 20 €. Bitte überweisen Sie den Betrag vor der Veranstaltung auf folgendes Konto:
Drogenberatung e.V./GlĂĽcksspielsucht
Sparkasse Bielefeld
IBAN: DE94 4805 0161 0072 2543 78
BIC: SPBIDE3BXXX

Referierende: Prof. Dr. Michael Klein, Laura Fischer (M.Sc. Psych.) – Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung der Katholischen Hochschule NRW

Veranstaltungform: Online-Seminar (mittels Zoom)

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem sozialen Bereich / Suchtberaterinnen und -berater/ (Beratungs-)Lehrerinnen und -lehrer/ Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter/ Schulpsychologinnen und -psychologen

 
 
  




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