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Seminar 9: Achtung Doppelveranstaltung! Teil 1: Geschlechterrollen bei Menschen mit islamischem und/oder arabischem Hintergrund, Teil 2: Stationäre Behandlung türkischsprachiger Glücksspielender

Datum: 05.10.2017
Referenten: Cemil Sahinöz und Dr. Natalie Friedrich

Teil 1: Geschlechterrollen bei Menschen mit islamischem und/oder arabischem Hintergrund

In der Begegnung und Arbeit mit anderen Kulturen ist die größte Barriere, neben der Sprache,
die Kultur. Uns begegnen andere Werte, Riten und Umgangsformen. Für diese Unterschiede zu sensibilisieren und ein Verständnis zu bekommen ist Ziel dieser Veranstaltung.

Dabei wird der Fokus auf die unterschiedlichen Geschlechterrollen bei Menschen mit
muslimischen und arabischen Hintergrund gelegt. Welche Rolle hat die Frau und der Mann im
Islam? Was sind gängige Vorstellungen der Geschlechterrollen generell in der arabischen
Kultur, egal ob muslimisch oder christlich. Wie werden die Frau und der Mann als Geschlecht in der Öffentlichkeit wahrgenommen und behandelt? Wie werden Jungen und Mädchen erzogen? Welche Grenzen oder Verantwortungen werden ihnen übertragen? Gibt es in der Kindererziehung Unterschiede?

Dies sind einige der Fragen, die im Seminar behandelt werden. Das Seminar bietet die
Möglichkeit zu einem regen Austausch zwischen dem Referenten und den Teilnehmenden.

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Teil 2: Stationäre Behandlung türkischsprachiger Glücksspielender

Der Workshop dient der praktischen Annährung an die Behandlungsmethoden türkischsprachiger Klientinnen und Klienten mit einer Glücksspielabhängigkeit. Nach einleitender Vorstellung der kulturellen Normen und Werte des türkischsprachigen Klientels, werden die derzeit gängigen Behandlungsmodule des pathologischen Glücksspielens vorgestellt. Anhand anschaulicher Praxisbeispiele sollen insbesondere die Unterschiede zwischen deutsch- und türkischsprachigen Glücksspielenden herausgearbeitet werden. Dabei geht es v.a. um die Ableitung von Interventionsmethoden, die den kulturellen Hintergrund türkischsprachiger Glücksspielender angemessen berücksichtigen. Kritisch diskutiert werden zudem auch der Umgang mit Rückfällen und deren kultursensible Aufarbeitung. Abschließend werden die Auswertungen klinikinterner Katamnesen für diese Subgruppe vorgestellt.

Die Autorin leitet ihre Expertise aus der Arbeit in der Rhein-Haardt-Klinik ab, die ĂĽber einen ĂĽbergeordneten Migrationsschwerpunkt verfĂĽgt. FĂĽr die Behandlung deutscher, tĂĽrkisch-, russisch-, und polnisch-sprachiger Klienten erfolgt sowohl in der Bezugsgruppe als auch in den meisten Indikativgruppen in Muttersprache. Von den tĂĽrkischsprachigen Klienten leidet ein GroĂźteil an pathologischem GlĂĽcks-spielen.

Termin: 05.10.2017, 09.45 – 17.00 Uhr

Teilnahmegebühr: 25 € für Teilnehmende aus NRW / 50 € für Teilnehmende außerhalb von NRW (incl. Pausenverpflegung, Gebühr wird vor Ort entrichtet)

Referierende: Cemil Sahinöz (Dipl.-Soz., Integrationsbeauftragter und Familienberater beim DRK für den Kreis Gütersloh)
Dr. Natalie Friedrich (Therapeutische Leiterin Fachbereich Sucht, Rhein-Haardt-Klinik Bad DĂĽrkheim)

Veranstaltungsort: Jugendgästehaus Bielefeld
Hermann-Kleinewächter-Str. 1
33602 Bielefeld

Anreise: http://www.djh-wl.de/jh/bielefeld/seiten/anreise.htm

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem sozialen Bereich / Suchtbe-raterinnen und Suchtberater / Lehrerinnen und Lehrer /
Schuldnerberaterinnen und -berater / Bewährungshelferinnen und
-helfer

 
 
  




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