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Seminar 4: Pathologisches Glücksspielen und pathologischer PC-/Internet-Gebrauch: Komorbidität, Differentialdiagnose, Gemeinsamkeiten, Unterschiede

Datum: 19.05.2017
Referenten: Dr. Holger Feindel

Immer h├Ąufiger sind Fachstellen f├╝r Gl├╝cksspielsucht und auch insgesamt Suchtberatungsstellen mit Klienten konfrontiert, die mit dem Problem pathologischer PC-/Internetgebrauch (ÔÇ×Computerspiel-suchtÔÇť) um Hilfe ersuchen. Gibt es auch einige ├ähnlichkeiten bei diesen Krankheitsbildern, so zeigt doch die therapeutische Praxis, dass es sich bei pathologischem PC-/Internet-Gebrauch (ICD 10 F68.8) um ein vollst├Ąndig eigenst├Ąndiges vom pathologischen Gl├╝cksspielen (ICD 10 F63.0) klar abzugrenzen-des Krankheitsbild handelt.
Ziel der Fortbildung ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen pathologischem PC-/Internet-Gebrauch und pathologischem Gl├╝cksspielen herauszuarbeiten. Auch auf Grenzbereiche und differentialdiagnostische Fragestellungen (Onlinegl├╝cksspiele, Gl├╝cksspielelemente in PC-Spielen) soll ein besonderes Augenmerk gelegt werden.
In klinischen Stichproben der AHG Klinik M├╝nchwies zeigte sich bei Patientinnen und Patienten mit einem pathologischen PC-/Internetgebrauch 2000-2009 eine Komorbidit├Ąt von 11,3% mit pathologischem Gl├╝cksspielen. Bei 296 im Jahr 2011 behandelten path. Gl├╝cksspielerinnen und -spielern zeigte sich in 2,4 % der F├Ąlle komorbid ein pathologischer PC-/Internet-Gebrauch. Vor dem Hintergrund die-ser Komorbidit├Ąt und alleine aufgrund der Begriffsn├Ąhe (ÔÇ×SpielsuchtÔÇť) wird insbesondere an Fachstellen f├╝r Gl├╝cksspielsucht immer mehr die Anforderung gestellt, sich auch bez├╝glich des Pathologischen PC-/Internet-Gebrauchs kompetent zu zeigen.
Im zweiten Teil des Seminars soll daher explizit auf die Besonderheiten des pathologischen PC-/Internetgebrauches eingegangen werden. Es soll ein ├ťberblick ├╝ber Erscheinungsformen und Charak-teristik des medialen Angebotes gegeben sowie ein Ansatz zur diagnostischen Handhabung und thera-peutischen Herangehensweise vorgestellt werden. Dabei stellen besondere Herausforderungen an den Beziehungsaufbau zu diesen Klientinnen und Klienten einen Schwerpunkt dar.
Bei entsprechendem Bedarf soll den Teilnehmern auch die M├Âglichkeit gegeben werden, eigene F├Ąlle beispielsweise bez├╝glich differentialdiagnostischer Fragen mit einzubringen.

Referent: Dr. Holger Feindel (AHG Klinik M├╝nchwies)

Veranstaltungsort: Jugendherberge K├Âln-Deutz
Siegesstr. 5
50679 K├Âln

Anreise: http://www.jugendherberge.de/Jugendherbergen/Koeln-Deutz450/Anreise

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem sozialen Bereich / Suchtberaterinnen und Suchtberater / Lehrerinnen und Lehrer / Schulsozialar-beiterinnen und -arbeiter / Schuldnerberaterinnen und -berater / Bew├Ąhrungshelferinnen und -helfer etc.

 
 
  




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