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Seminar 1: Achtung Doppelveranstaltung! Teil 1: Beratung von Angehörigen von Glücksspielsüchtigen mit türkischen Wurzeln

Datum: 27.04.2016
Referenten: Cemil Sahinöz und Angelika Wagner

Untersuchungen der letzten Jahre zeigen, dass die Anzahl der türkischen Glücksspielsüchtigen im-mer weiter steigt. Daher wird in den kommenden Jahren sicherlich auch der Anteil der Beratungen und Therapien mit diesem Klientel steigen. Schon jetzt machen türkischstämmige Glücksspielsüchtige einen bedeutenden Anteil der wegen Glücksspielproblemen in Beratung und Behandlung befindlichen Personen aus. Das Thema Kultursensibilität besitzt bei der Arbeit mit Glücksspielenden folglich seit Längerem erhebliche Bedeutung.

Gleichzeitig ist nicht nur die Beratung der Glücksspielenden selbst, sondern auch die der Angehöri-gen wichtig. So sind es häufig diese, die den ersten Schritt in die Beratung oder Therapie wagen. Zumindest in der türkischen Kultur ist es meistens die Ehefrau oder die Mutter eines männlichen Glücksspielsüchtigen, die den Kontakt zu professionellen Hilfeangeboten sucht.

Vor dem Hintergrund der skizzierten Sachverhalte wird die türkische Kultur im Rahmen des Semi-nars eingehend betrachtet. Dabei werden zentrale Aspekte wie Erziehungsstile, Gesundheitsvorstellungen, Beratungserwartungen und Familienbegriff vermittelt. Das Ziel soll sein, den Teilnehmenden Kenntnisse und Einblicke in die türkische Kultur zu vermitteln, die ihnen eine leichtere und effektivere Arbeit mit Angehörigen von türkischstämmigen Glücksspielerinnen und -spielern ermöglichen. Das Seminar bietet die Möglichkeit zu einem regen Austausch zwischen dem Referenten und den Teilnehmenden.

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Teil 2: GlĂĽcksspielsucht und Schulden

Glücksspiel und Verschuldung steht in einem engen Zusammenhang. Im Vergleich zu anderen Suchterkrankten haben Glücksspielende die meisten Schulden. Wenn es Glücksspielenden gelingt, den Kreislauf der Sucht zu durchbrechen, müssen sie oftmals einen verantwortlichen Umgang mit Geld (wieder) erlernen. Dazu gehört, die eigene und familiäre Existenz zu sichern und somit am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Allerdings belasten weiterhin existierende Schulden den Genesungsprozess.
Anhand der praktischen Erfahrungen des seit Anfang 2013 in Bielefeld eingerichteten Angebots wird reflektiert, wie eine spezielle Schuldnerberatung fĂĽr GlĂĽcksspielende gestaltet werden kann:

o Welche konkreten Unterstützungsmöglichkeiten bieten sich an?
o Wie sieht eine gute Zusammenarbeit mit dem therapeutischen Angebot aus?
o Ist Abstinenz Voraussetzung fĂĽr eine Schuldnerberatung?
o Worin unterscheiden sich GlĂĽcksspielende von anderen Ăśberschuldeten ĂĽberhaupt?

Termin: 27.04.2016, 09.45 – 17.00 Uhr

Teilnahmegebühr: 25 € für Teilnehmende aus NRW / 50 € für Teilnehmende außerhalb von NRW (incl. Pausenverpflegung, Gebühr wird vor Ort entrichtet)

Referierende:
Teil 1: Cemil Sahinöz (Dipl.-Soz., Integrationsbeauftragter und Familienberater beim DRK für den Kreis Gütersloh
Teil 2: Angelika Wagner (Dipl.-Päd., Schuldnerhilfe Bielefeld)

Veranstaltungsort: Jugendgästehaus Bielefeld
Hermann-Kleinewächter-Str. 1
33602 Bielefeld

Anreise: http://www.djh-wl.de/jh/bielefeld/seiten/anreise.htm

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem sozialen Bereich / Sucht-beraterinnen und Suchtberater / Lehrerinnen und Lehrer / Schuldnerberaterinnen und -berater / Bewährungshelferinnen und
-helfer etc.

 
 
  



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